Samstag, 20. Dezember 2008

Weihnachteeeeeeeeeeeen

Hallo Leutz :)

nachdem mich Claudia dezent darauf hingewiesen hatte, dass ich ja versprochen hatte einen neuen Beitrag zu schreiben, möchte ich dieses auch gerne nachholen.
Ich habe gerade nachgeschaut, dass der letzte richtige Eintrag schon sage und schreibe 1 Monat her ist. Seit dieser Zeit ist natürlich auch viel passiert, was ich euch nicht vorenthalten möchte.
Es war der 26. November. Ich arbeitete fleissig bis in den späten Abend vor mich hin als das Event "Butterbrot und Bier", welches vom DAAD veranstaltet wurde, startete. Der als bekannter und ernster Künstler betitelte Musiker und Zeichner startete seinen Gastauftritt bei uns im Gebäude. Jim Avignon, so hieß er, startete sein Musikprogramm, indem er mit verschiedenen Masken vor seinem Gesicht wild auf der Bühne herumfuchtelte und versuchte ein paar Töne zu treffen. Es war zwar beim besten Willen nicht empfehlenswert, aber man muss ihm auch zugestehen, dass er weiss, wie er das Publikum unterhalten kann. Es war wirklich so peinlich, dass man zu jeder Zeit unterhalten wurde.
Auf dem unteren Bild (von der DAAD in Tokyo Seite entnommen) kann man mal sehen, womit man es zu tun hatte.
Danach gab es dann noch Butterbrot und diverse Getränke. Ich habe zwar in Deutschland nie viel Brot gegessen und vermisse es auch in Japan nicht, aber es war dennoch wirklich sehr schön auch mal richtiges Brot essen zu dürfen.
Am Ende gab es dann noch eine Verlosung, wo man selbstgezeichnete Bilder vom Künstler gewinnen konnte. Ich wollte mir kein Los kaufen, da ich von den künstlerischen Fähigkeiten von Jim Avignon nicht sehr begeistert war. Da wir vom Fraunhofer aber ein sehr gutes Verhältnis zum DAAD in Tokyo haben, wurde ich mehrfach darauf angesprochen, ob ich nicht doch ein Los kaufen möchte. Irgendwann habe ich mich dann darauf eingelassen und ein Los gekauft. Später zog dann die Losfee die Hauptgewinnerlose eins nach dem anderen aus der Lostrommel bis sie dann irgendwann auch meine Nummer aufrief. Da ich ja vor lauter "Freude" wirklich nicht wusste was ich sagen sollte, hab ich einfach mal den Rand gehalten um dann meinen Gewinn abzuholen. Hier sehen wir ein Bild mit allen Leuten, die ein Hauptgewinn erhalten haben.

Das Bild ganz rechts hinter mir (von der Leserperspektive aus gesehen) ist jenes, das ich gewonnen habe. Es liegt noch bei mir auf dem Tisch und seltsamerweise wollten es die Leute, denen ich das bisher schenken wollte, nicht haben.
Am 28.11 veranstalteten wir dann vom Büro aus ein Seminar über Microoptics und Photonics. Zu diesem Seminar wurden mehrere Speaker aus Deutschland und Japan eingeladen, welche schon Anfang der Woche vor dem Seminar kamen. Um diese frühe Anreise zu rechtfertigen, mussten die Leute daher auch den Anschein erwecken, sie würden in Japan arbeiten. Daher gab es auch mehrere Firmenbesuche, die von unserem Büro aus organisiert wurden. Ich wurde eingeteilt mit Dr. Popall in die Stadt Fuji zu fahren, um die Firma Asahi Kasei zu besuchen. Es wurde dann wie immer ein Zettel unterschrieben, der uns alle dazu aufforderte, keine Informationen an Dritte weiterzugeben. Dennoch kann ich aber sagen, dass es sehr interessant war, Leute aus der Industrie und Leute aus der Forschung an einem Tisch zu haben, weil man schon sehr deutlich erkennen kann, wie sehr die Meinungen über wirtschaftliche Rentabilitäten auseinandergehen.
Nach der Besprechung sind wir dann noch in ein Restaurant gegangen wo ich das erste Mal ein Erlebnis hatte, das ich gerne mit euch teilen würde. Es heißt "Maccha Eis" (Eis mit Pulver aus grünem Tee). Der Geschäftspartner hatte für jedem am Tisch ein Maccha Eis bestellt. Nachdem das Eis serviert wurde, freute sich Dr. Popall wie ein kleines Kind und meinte, dass dies wirklich die beste Eissorte ist, die es gibt. Ich, der ja an und für sich kein Tee mag, dachte mir dann, dass es sich ja, egal wie man es betrachtet, um Eis handelt, und alles, was den Namen Eis trägt, kann ja nicht so schlecht schmecken. Aber getreu dem Spruch "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste" nahm ich erstmal ein kleines Stück zu mir, um zu testen ob es mir auch wirklich den Gaumen verwöhnen kann. Kaum schmolz das zarte, kleine Stück Eis auf meiner Zunge dachte ich mir nur noch: BÄÄÄÄH. PFUUUUUUUUUUI. Das ist ja mit Abstand das ekligste Eis, was ich je in meinem Leben je gegessen hatte. BÄÄÄÄH. Das Problem ist auch noch, dass je weniger einem etwas schmeckt, desto länger braucht man auch zum Essen und quält sich wirklich nur noch länger. Irgendwann, nach nur paar Löffeln habe ich dann resigniert und das Eis auf vor mir auf den Tisch gestellt. Da ich dem Gastgeber die Frage, ob das Eis nicht einfach nur himmlisch sei und warum ich denn nciht weiter esse, nicht verneinen wollte, sagte ich: Ich muss Diät machen. Ein kleiner Blick seinerseits auf meinen wohl gerundeten Bauch und er stellte keine blöden Fragen mehr über das abartige Eis.
Jedoch sei erwähnt, dass es sich nur um meinen Geschmack handelt. Ausnahmslos alle anderen, die ich kenne, finden das Eis super. Ich kann damit aber wirklich nichts anfangen, v.a. weil ich Grünen Tee ja auch überhaupt nicht lecker finde.
Um euch aber zu beruhigen: Ich bin mittlererweile über dieses Trauma hinweg und kann nun mit nur einem leichten Brechreiz über dieses Eis schreiben.
Nachdem ich übrigens Frau Saito von diesem üblen Geschmack erzählt hatte und sie sich köstlichst amüsierte, brachte sie mir gestern ein Häagen-Dasz Eis (Oreo Cookie) mit zur Arbeit. Das war richtig süß :).
Am Abend vor dem Seminar gab es dann ein gemeinsames Abendessen mit den Speakern. Da wir uns nicht sicher waren, wie viele von den Speakern teilnehmen, konnten wir auch kein Course Menue vorbestellen. Daher hab ich dann direkt vor Ort alles bestellen können, was ich selber gerne esse. Wir haben dann viel mit den Speakern geredet und obwohl ich von Optischen System etc. recht wenig verstehe, war es schon sehr interessant und faszinierendzu erfahren, was die Leute alles so erfunden haben und welche Anwendungsbereiche es gibt.
Am Freitag war es dann, nach wochenlanger Vorbereitung, soweit. Das Seminar ging los. Trotz der schweren wirtschaftlichen Situation kamen einige Interessenten, sodass der Saal schön gefüllt aussah. An diesem Tag ist alles gut verlaufen: Die Technik hat funktioniert, so wie sie es sollte, die Speaker bekamen auch keinen Herzinfarkt auf der Bühne und wir haben im voraus 40 Personen für die Reception am Abend angemeldet, wo dann auch 39 Leute kamen. Also war die Planung jedenfalls sehr erfolgreich verlaufen. Ob sich aus den Gesprächen mit den Firmen irgendwelche Aufträge ergeben hat weiss ich leider nicht, da ich auch nicht so wißbegierig bin da mal nachzuhaken.
Kaum war das Seminar zu Ende, folgte auch schon das nächste Event am 3-5 Dezember: Die Semicon. Die Semicon ist eine Messe über Halbleiter, wo auch 2 Fraunhofer Institute mit einem Stand vertreten waren. Dies bedeutete wiederrum für uns, dass wir die Wochen vorher einiges organisieren mussten.
Der Udo, Head of Department am Fraunhofer IPA in Stuttgart sagte mir schon am Tag vorher: Boah Messen sind mit Abstand das langweiligste was es gibt, da man ja nur da stehen muss und wartet.
Und so geschah das auch. Die Semicon fand in Chiba statt, das liegt etwas hinter Disneyland Tokyo. Wir tanzten da pünktlich um 10 Uhr an und warteten dann am Stand, dass die Leute vorbeikommen. Es kamen dann auch nicht wenige Gäste, wobei es an und für sich schon relativ langweilig war. So beschloss ich, dass ich die nächsten Tage eher im Büro arbeite und nicht zur Messe hinausfahre.
Laut den Leuten aber, die da waren, war die Messe ganz erfolgreich und man konnte gute neue Kontakte knüpfen.
Am Abend des 4.ten Dezember dann trafen wir uns vom Büro noch zu einem Abendessen in Roppongi beim Italiener, weil Frau Ishijima, die Dame, welche für die Literaturbeschaffung zuständig ist, Ende diesen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wird. Der Italiener war auch wirklich extrem lecker. Es gab Auster als Vorspeise. Dann ging es so exquisit weiter und man muss sagen, dass jeder Gang ein Gedicht war.
Kaum war dann die Semicon beendet, ging es schon am 7-9 Dezember weiter mit einem Fraunhofer Symposium in Sendai. Für alle die jetzt im Kalendar nachschauen: GENAU. Der 7.te war ein Sonntag :(.
Wir hatten wieder mal ein ganz gemütliches Hotel und ich habe mich schon Wochen vorher gefragt, ob es wieder so eine tolle Toilette gibt mit einer Popodusche. Und ich war sehr erleichtert, als ich die Toilette inkl. der Popodusche im Bad vorfand.
Die Stadt Sendai hatte uns auch zum Essen eingeladen und ich bekam noch mit der Nao eine Rundfahrt durch die Stadt. Die Vorträge waren wie so oft etwas komplizierter, sodass ich nicht viel verstand. Aber dennoch war das Symposium sehr erfolgreich und schön.
Nach dem Symposium sind dann der Chef und die Nao nach Deutschland geflogen. Daher ist es jetzt wirklich sehr angenehm ruhig im Büro, und man kann sich auch mal auf seine Aufgaben konzentrieren ohne ab und zu mal unterbrochen zu werden.

Anfangs dachte ich schon, dass ich gar nicht wirklich in Weihnachtsstimmung komme, da hier das ganze Plätzchenbacken auch ausfällt. Wie es aber der Zufall so will, bekam ich ein Päckchen von Christine und Annette mit Plätzchen. Ich hab mich wirklich riesig gefreut. Die wurden dann bei uns im Büro verteilt, damit sich auch jeder weihnachtlicher fühlen kann.
Außerdem hat der Chef einen riesigen karton voller Lebkuchen und Stollen bestellt und mir einiges geschenkt, welches bei mir immer noch zu Hause rumliegt :).

In dem Restaurant von nebenan gab es in letzter Zeit sehr viele Reservierungen. Daher wurde ich von der Madame gefragt, ob ich nicht wieder aushelfen könne.
Da sie wirklich immer sehr nett zu mir ist und mir immer etwas zu Essen vorbereitet habe ich natürlich ohne zu Zögern zugesagt. Es ist zwar anstrengend, wenn man 9 Stunden im Büro sitzt und dann noch 4-5 Stunden kellnert. Aber es macht auch wirklich unglaublich viel Spaß. Nicht unbedingt die Arbeit an sich, sondern die ganzen Leute, die ebenfalls da arbeiten. Die sind wirklich alle sehr nett und man kann sich mit ihnen auch immer ein Späßchen erlauben. Es ist also wirklich toll so nette Leute kennenlernen zu dürfen (@Claudia: FALLLLLS du das liest... es soll sich keineswegs um Schleimen handeln, auch wenn du ja sooooooo toll bist, das man nichts anderes sagen kann :P)

Vorgestern war ich dann noch bei der Ehefrau vom Chef. Sie hatte eine Party und hat mich gebeten eine Torte für die Feier zu backen. Ich war überrascht, dass es dennoch relativ gut ging. Ich hatte ja nicht alle Utensilien, die ich auch in Deutschland habe. Von daher dachte ich, dass ich gnadenlos versagen würden.

Die Dame wollte eine Erdbeertorte. Das auf dem Bild ist die Torte, die ich mal in Deutschland gemacht hatte. Da ich kein Bild vorgestern gemacht habe, stelle ich einfach dieses hoch, damit man weiss, wie es ungefähr ausgesehen hatte. Ich kann nur widerholen, dass backen total viel Spaß macht

Ganz am Ende möchte ich noch sagen, dass es nun unaufhaltsam auf Weihnachten zugeht. Weihnachten wird hier in Japan nicht als christliches Fest gefeiert, sondern es ist eher ein Konsumfest. Meiner Meinung nach ist es völlig schwachsinnig Weihnachten zu feiern, wenn man ja nicht dem Christentum angehört. Aber die Japaner scheinen ja eh in vielerlei Hinsicht seltsam zu sein ;).
Ich wünsche allen noch eine wunderschöne vorweihnachtliche Adventszeit und auch schonmal ein Frohes Weihnachtsfest. Ich werde mich sicherlich auch noch bei einigen von euch telefonisch melden. Da ich aber nicht von allen eine Nummer habe wollte ich einfach schonmal sagen, dass selbst wenn ihr nichts mehr von mir hört, dass ich dennoch ganz doll an euch denke.

Bis denne :)
Tuan

NACHTRAG: Danke an Joschis Kommentar :D Also ich habe auch Urlaub :D
Am Montag muss ich noch arbeiten. Am Dienstag den 23.12 ist dann der Geburtstag des Kaisers, wo ich dann auch frei bekomme. ab da bin ich dann offiziell bis 5.Januar im Urlaub :D

Sonntag, 7. Dezember 2008

*Lebenszeichen*

Huhu. Tut mir leid, dass ich in letzter Zeit nicht zum Updaten komme. Es ist gerade zu viel los. Heute muss ich noch nach Sendai fahren, wo ich bis Dienstag bleibe. Danach wird es ruhig und ich werde sicherlich updaten.
Also bis denne :)

Tuan

Samstag, 15. November 2008

Drei Monate...

Hallllli Halllllllllllllllo
hach wie schnell doch die Zeit von einem Update zum anderen doch vergeht. Kaum hatte ich das Gefühl den letzten Blogeintrag veröffentlicht zu haben, schon sind wieder mal fast zwei Wochen vergangen.
In den letzten zwei Wochen ist zwar nicht sehr viel passiert, aber das was passiert ist, ist auf alle Fälle wert um es mit euch zu teilen.
Aufgrund großer Nachfrage werde ich auch noch das Bild von Robert Stadlober mit mir Online stellen. Nur nochmal zur Info: Es handelte sich um das Deutsche Filmfestival in Tokio. Da Krabat gezeigt wurde, kam auch Robert Stadlober mit dem Regisseur nach Tokio. Das Bild entstand während dem Empfang nachdem ich mir die Wampe erstmal vollgehauen hatte. Wenn jemand aufgrund dessen meinen Doppelkinn auf diesem Bild bemängeln würde, der möge dies doch bitte für sich behalten :P. Alle anderen Kommentare sind natürlich gerne gesehen.
So das war erstmal ein kleiner Nachtrag zum letzten Mal. Vorletzte Woche war eigentlich eine sehr angenehme und ruhige Woche. Es war nicht viel los und ich konnte mich auf der Arbeit meines Amtes walten und ein paar organisatorische Sachen erledigen. Wie ich ja schonmal berichtet habe, bringt mir die Madame vom Restaurant immer zu Mittag etwas zu essen vorbei. Dieses "etwas" ist aber immer so viel, dass man auch wirklich den ganzen Tag satt wird; und da sie gesehen hat, dass ich ja auch nicht der schlankste bin, gibt sie mir immer so eine Megaportion Reis. Damit ihr wisst, was ich so bekomme, habe ich das sogar mal aufgeschrieben, was ich neulich zu Mittag bekommen habe:
"Fisch mit Gemüse und Tofu angebraten, Suppe mit wenig Wasser und viel Gemüse und Pilzen und 1 Stück Putenfleisch, Kartoffelpüree, Fleisch mit Kartoffeln und Auberginen, Reis, Orangensaft"
Das Essen schmeckt auch wirklich fantastisch und es ist natürlich sehr ausgewogen . Sie hat auch noch gesagt, dass sie nur Bio-Produkte verwendet und dass das somit auch viel gesünder ist, als die Sachen im Convenience Store, die ich sonst immer esse.
Da sie mir immer was rüberbringt, gehe ich jeden Abend ins Restaurant und frage sie, ob ich ihr mit irgend etwas helfen kann. Normalerweise sollte ich ihr so bei kleineren Übersetzungsaufgaben helfen, was bisher aber noch nie anfiel. Aber am letzten Freitag war ich dann wieder bei ihr im Restaurant und fragte ob ich ihr helfen kann. An dem Abend hatte die OAG (Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens) einen Tischkickerturnier veranstaltet, wobei das Restaurant für das leibliche Wohl gesorgt hatte. So stand ich dann an dem Stand und durfte Bratwürste anbraten und auch Linsensuppe rühren. Ab und zu hab ich dann auch noch ein Bier frisch gezapft. Eigentlichd achte ich ja, dass das Event nur so 1-2 Stunden dauern würde, sodass ich dann so gegen 21 Uhr nach Hause fahre. Aber irgendwie hat sich das dann alles hingezogen sodass wir erst um 23 Uhr mit dem Aufräumen anfingen, weshalb ich mir dann gedacht habe, dass ich die letzte Bahn gegen Mitternacht nehme. Als die Madame aber sah, dass es kurz vor 12 immer noch genug zu tun gab, hat sie gemeint dass sie mich und den Sweer danach heimfahren würde. Sweer arbeitet in dem Restaurant und wohnt zufälligereweise im gleichen Sakura House wie ich :). Auf dem Weg nach Hause fuhr sie dann noch an einem japanischen Restaurant vorbei, wo sie uns dann noch zu Takoyaki eingeladen hatte. Takoyaki sind soTeigällchen mit einer Oktopusfüllung. Das hat auch super lecker geschmeckt, wobei der Teig schon sehr gesättigt hatte.
Am nächsten Tag passierte das Uncoolste, was überhaupt passieren konnte. Lange fragte ich mich, ob ich dieses uncoole Erlebnis jemals veröffentlichen könnte. Aber da ich euch ja alle sooooo sehr lieb habe werde ich auch darüber berichten.
Wir schreiben den Tag nach dem Bratwurstabend. Ich bin aufgestanden und wollte eigentlich nach Shinjuku um meine Miete zu bezahlen. Als ich losgehen wollte, habe ich überall meine Monatskarte gesucht. Im Geldbeutel, auf dem Tisch, in den Hosentaschen etc... aber ich habe es nirgends gefunden. Ist ja nicht weiter schlimm dachte ich. Ich hatte meine Monatskarte schon oft im Büro auf den Tisch gelegt und mehrmals beinahe vergessen gehabt. Deshalb bin ich dann mit der nächsten Bahn zur Arbeit gefahren um die Monatskarte zu holen (an einem Samstag zur Arbeit :o *fleiß*). Als ich aber auf den Tisch guckte, staunte ich nicht schlecht, denn die Monatskarte war auch da nicht zu finden. Ich hab dann überall im Büro nachgeschaut um zu sehen, ob sie mir nicht doch irgendwie runtergefallen ist. Aber leider hatte ich keinen Erfolg. Auf dem Weg nach draußen traf ich dann den Hausmeister und die Madame, die mich dann gefragt haben, wieso ich denn an einem Samstag im Büro bin. Nachdem ich meine Leidensgeschichte erzählt habe, wollten die wissen, ob ich auch schon im Geldbeutel nachgeschaut habe, weil das ja eigentlich ganz logisch ist, dass es da drin ist. Nachdem ich dies bejaht habe, bin ich nochmal nach Hause gefahren, um gründlicher zu suchen. Aber auch da fehlte jede Spur... bis ich dann irgendwann nochmal im Geldbeutel nachgeschaut hatte und es dann dort gefunden habe -.-... Die Madame hat mich natürlich dann am Montag ausgelacht und gemeint wie uncool das doch wäre lol... aber es ist ja schon fast eine Woche seitdem vergangen, sodass ich mittlererweile auch selber darüber lachen kann ;).
Letzten Sonntag war dann wieder ein Gemeindefest in der Kirche. Für 1000 Yen gab es ein Büffet, was ja schon recht günstig war. Da gab es vor allem Deutsches Essen, was auch wirklich sehr lecker war. Irgendwann nach 3 Tellern hatte ich das leichte Gefühl mich übergeben zu müssen. Um dieses Gefühl zu unterdrücken, habe ich dann gleich zwei Stück Kuchen in mich reingeschauffelt, und ich muss euch sagen das war sowas von eklig. Also der Marmorkuchen war sehr gut. Aber bei dem anderen Kuchen, da hab ich wirklich 30 Minuten gebraucht um das kleine Stück aufzuessen. Ich weiss wirklich nicht was da drin war, aber es schmeckte echt komisch. Es war so ein Teig; da drauf kamen dann Früchte und Nüsse und oben Streusel. Der Teig, die Nüsse und der Streusel schmeckten eigentlich lecker wie immer. Aber die Früchte... boah... also ich weiss nicht was es für Früchte waren, aber die waren echt nicht toll. Die Jasmin, die neben mir stand, hat dann gemeint: Ach Tuan, stell dich nicht so an, so schlimm kann der ja nicht schmecken und hatte dann auch ein kleines Stück von meinem Teller genommen. Danach fragte ich sie, ob sie noch welchen möchte und sie war danz fassungslos und konnte nur noch heftig den Kopf schütteln.
Ich berichtete ja schon, dass man in Japan an jeder Ecke abgezockt wird. Aber das dies auch in der Kirche geschieht ist mir neu. Es gab nämlich bei dem besagten Gemeindefest auch eine Tombola, wo jdes Los 1000 Yen kostete, was ja nach dem gestiegenen Yen nun fast 8 Euro pro Los sind. Es wurde groß angekündigt, dass jedes Los gewinnt. Am Anfang hat man für jedes Los einen kleinen Preis bekommen; danach wurden dann für die Hauptgewinne die Gewinnerlose ermittelt. Die Trostpreise waren ja wohl echt dreist. Der Michael bekam ein Werbecappy von BMW und ich bekam ein Stofftier, mitgenommen aus dem InterContinenal Hotel :o... Also da war ich ja schonmal etwas sprachlos. Aber dann wurden noch die Hauptgewinner ermittelt. Und die wurden folgender Maßen verteilt: Reise nach Okinawa ==> eine Mitarbeiterin aus der Kirche, ein Ipod Touch ==> ein Ministrant, die Nintendo Wii ==> die Tochter von der Losfee... also da war ich ja schon ein klein wenig schockiert. Dabei wollte ich doch die Nintendo Wii :(... und wenn ich sie gewonnen hätte, wäre auch keiner stutzig geworden :)

In der Kirche gibt es einen kleinen Jungen, der so aussieht als könnte ich dies vor ca. 10-15 Jahren gewesen sein.
Der Michael hat ein Bild von dem Kleinen gemacht. Was meint ihr? Hat er etwas Ähnlichkeit? ;)
Zum Vergleich stelle ich mich einfach mal daneben. Er ist um einiges brauner und schlanker als ich. Aber davon abgesehen, finde ich selber schon ein paar Ähnlichkeiten.
Wie man auf meinem Bild sehen kann, trage ich wieder das Alkohol-Oberteil *sauf* :)

Diese Woche am Donnerstag ist was tolles passiert. Herr Köhn (Japanologiedozent in Würzburg) hatte mich schon im Voraus gewarnt, dass man in Japan keine gescheiten Öfen finden kann um zu backen. Aber die Madame vom Budoya hatte mir angeboten, dass wenn ich mal gerne möchte, dass ich jederzeit bei ihr im Restaurant backen darf, wenn der Koch in der Küche nicht grad zu viel zu tun hat.
Am Donnerstag kam Claudia (eine Mitarbeiterin vom Restaurant) dann in das Büro hereingestürmt und meinte: Wenn du backen willst.... dann JETZT... Ich war natürlich ein klein wenig überrumpelt, weil ich nicht darauf gefasst war, in dem Augenblick etwas zu backen. Aber ich und die Sekräterin dachten uns: Hmmm... der Chef ist grad unterwegs zu einem Meeting... selbst wenn ich backe, würde er sich nicht aufregen, wenn ich nicht am Arbeitsplatz sitze. Daher ging ich dann ins Restaurant um nachzuschauen, was die denn da an Zutaten alles haben. Leider war das überhaupt nicht einfach. Bei den Sachen, die ich backen wollte, fehlten die Zutaten. Die hatten irgendwie kein Puddingpulver und wussten auch nicht wo man das herbekommt.
Nachdem ich dann so einige Kuchen und Torten durchgegangen bin entschied ich mich dann für eine Mikado-Torte, weil das einzige was die an "sonderbaren" Zutaten die Gelatine war. Diesmal hab ich zwar kein Bild gemacht; aber da ich die Torte ja auch schon in Deutschland gebacken hatte, muss das Bild von damals einfach herhalten. Aber es war wirklich überhaupt nicht einfach in einer fremden Küche zu backen. Die ganzen Werkzeuge und Backutensilien, die ich mir in Deutschland zusammengekauft hatte, fehlten hier natürlich. Also es war auch wirklich nicht einfach. Ich bin dann während der Backphase und den Kühlpausen immer ins Büro gerast um weiter zu arbeiten, mit der glücklichen Erkenntnis, dass mein Chef immer noch nicht vom Meeting zurück war. Erst als ich dann mit der Dekorierung angefangen habe, hörte ich, dass mein Chef wieder zurückgekommen ist. Aber der war überhaupt nicht böse, sondern hat sich eher gefreut, dass ich was gebacken hab hihi. Ach ja, normalerweise brauche ich ja für eine Torte immer mehrere Stunden, da ich ja auch immer will, dass sie schön langsam und gewissenhaft zubereitet wird. Chiba, der Koch im Restaurant, hingegen ist eher darauf getrimmt schnell und effizient zu arbeiten. Und das hat man auch wirklich gemerkt. Die Torte warmit kühlen etc in 1,5 Stunden schon fertig. Also da konnte ich auch wirklich noch eine Menge lernen, wie ich in Zukunft schneller backen kann.
Alle waren auch wirklich zufrieden und fanden die Torte lecker. Nur ich hab kein Stück gegessen, da ich etwas an meine Linie gedacht habe heheheeee. Außerdem weiss ich ja schon wie die schmeckt, bzw. kann sie mir immer wieder selber backen :o...
Am Ende will ich nur noch sagen, dass unser Büro an diesem Wochenende renoviert wird. Nicht das Ganze Büro, sondern nur ein Zimmer. Gestern wurde das Büro leer geräumt und heute fängt die Firma mit der Renovierung an. Ich bin gespannt, wie es am Montag dann aussehen wird hihi.
Die nächste Zeit wird bei mir wohl ein klein wenig stressig. Am 28. November veranstalten wir ein Seminar über Microoptics. Die Woche davor kommen also die ganzen Speaker schon nach Japan und wollen, dass wir mit denen Firmenbesuche machen. Anfang Dezember ist dann 3 Tage lang die Semicon und am 8.-9. findet dann in Sendai ein Symposium statt. Bis dahin ist noch viel zu machen und ich bezweifle ob die Zeit ausreicht. An und für sich wäre das ja kein Problem, wenn ich das selber organisieren müsste. Aber ich muss immer Sachen aus Deutschland anfordern die erstmal paar Tage brauchen bis sie es mir endlich schicken. Aber ich bin ja nun auch kein Amateur mehr und habe mir somit angewöhnt die Leute ein klein wenig zu puschen. Wer mir also bis zum Abend nicht geantwortet hat, wird mit einem Anruf beglückt, sodass dann einige Prozesse viel schneller gehen als vorher.
Den heutigen Samstag habe ich auf nostalgischer Art und Weise verbracht und einige Spiele gespielt, die ich schon vor fast 10 Jahren gespielt hatte. Hach damaaaaaaaaaals~
Und das werde ich auch jetzt tun und werde hier mal einen Punkt setzten für heute :)
Bisssssss dennnnnne

PUNKT

Montag, 3. November 2008

Vor langer langer Zeit...

Ach du meine Güteeeee... nun sind es ja schon 3 Wochen her, wo ich das letzte Mal geupdated habe.
Aber wie es immer so ist, gibt es auch diesmal eine sehr gute Erklärung, wieso ich euch nicht schon eher auf dem neuesten Stand gehalten habe, nämlich meine Faulheit :P.
An und für sich wollte ich ja nur nur eine Woche nicht updaten, aber wie es ja immer so ist gab es wieder so viel zu berichten, dass ich nicht wusste wo ich anfangen sollte. Da hab ich doch kurzerhand beschlossen, dass ich dann auch erst gar nicht anfangen sollte *g*.
Aber da heute ja ein Feiertag ist, nehme ich mir die Zeit und versuche die Lücken meines Japanaufenthaltes zu vervollständigen.
Der heutige Blogeintrag beginnt damit, dass ich die Marianne kennen gelernt habe. Marianne arbeitet in München bei der Fraunhofer-Gesellschaft als Asia Managerin :). Das Lustige ist ja, dass sie ebenfalls bei dem gleichen Japanischlehrer (Herr Sotomura) Japanischunterricht hatte.
Wie dem auch sei; sie ist dann geschäftlich nach Japan gekommen und hat einige Vorträge in Kyoto, der alten Hauptstadt Japans. Der Chef und ich sollten ebenfalls mit. Für mich war das ja eigentlich eine super Gelegenheit um mir Kyoto mal näher anzuschauen, vor allem weil mir gesagt wurde, wie schön Kyoto doch sei. Planmäßig wollten wir vom 15.ten bis zum 18.ten in Kyoto sein; die ersten 2 Tage geschäftlich, die anderen 2 Tage um einfach mal etwas Sightseeing zu betreiben.
Da wir aber unglücklicherweise einen Workshop am 21. Oktober veranstaltet haben (was ja die Woche nach Kyoto ist) wurde mir angeboten, dass ich einfach einen Tag später komme, sodass ich auf jeden Fall noch einiges an Sightseeing mitmachen kann.
Gesagt getan; ich bin dann am 16.ten nach von Tokio nach Kyoto mit dem Shinkansen angereist. Kaum angekommen, musste ich mich auch schon in den Anzug schmeissen um noch rechtzeitig zur Kyoto Universität zu kommen. Dort haben wir uns nämlich ein paar Vorträge angehört, die auch wirklich sehr interessant waren.
m Abend kam dann das riesige Highlight des Tages: Wir wurden vom Kyoto Research Parc zum Essen eingeladen. Da der Präsident auch teilgenommen hatte gab es auch wirklich sehr feine Sachen. Wir sind in ein kleines Restaurant im japanischen Stil gegenangen. Dort saßen wir an der Theke in einer Reihe und konnten zuschauen, wie das Essen zubereitet und serviert wurde. 3 Stunden lang saßen wir im Restaurant und drei Stunden lang kamen in kurzen Abständen kleine Häppchen auf den Tisch. Am Anfang dache ich ja noch, dass man sich ja nie im Leben mit so kleinen Häppchen satt essen kann. Aber so gegen Ende dragte ich mich wirklich, ob das auch irgendwann ein Ende nehmen würde *g*.
Um meine gerade aufgeworfene Frage zu beantworten: Ja, irgendwann nahm es ein Ende und wir gingen dann zurück in das Ryokan.
Ryokan ist mehr oder weniger ein Hotel; aber im Japanischem Stil. Wie man sehen kann ist es jetzt nichts modernes, aber dennoch war es wirklich sehr schön.
Traditionell Japanisch gab es demnach auch sehr viele verschiedene Schuhe für verschiedene Zwecke, d.h. wenn man das Ryokan betritt, so musste man sich die Schuhe ausziehen und ein Paar Schlappen anziehen, die vom Ryokan bereit gestellt werden. Kaum läuft man damit 3 Meter, so muss man sich diese wieder ausziehen, weil man im Schlafbereich keine Schuhe tragen darf. Das tolle ist ja, dass wenn man vom Schlafbereich heraus zur Toilette muss. Da muss man sich zwei Mal die Schuhe wechseln um insgesamt 1-2 Meter zu laufen. War zwar ein kleines bißchen nervig, aber da wir ja eigentlich nur Abends und Morgens im Ryokan waren, war es dennoch sehr gut praktikabel.
Noch an demselben Abend hatte ich ein unbändiges Bedürfniss mich kurz unter die Dusche zu stellen. Für alle, die eine richtige Dusche erwartet haben, kam dann erst mal die nüchterne Einsicht: Es gibt keine Dusche. Aber dafür gab es etwas vieeeeeeeel besseres. Das Bad im Ryokan war im Stil von den japanischen Badehäusern, d.h. man setzt sich im Bad auf ein kleine Holzbank und hat eine Holzschüssel dabei. Diese Holzschüssel wird dann mit Wasser vollgemacht und dann über den Körper gegossen. Erst nachdem man sich gründlichst sauber gewaschen hat, geht man dann in die "Wanne". Diese Wanne wird mit sehr warmen Wasser vollgemacht in die man sich dann einfach reinsetzt und sich gehen lässt. Für alle Ökos unter uns, die denken, dass das ja wahrhaftig eine Wasserverschwendung sei, kann ich beruhigen. Denn das Wasser wird niciht jedesmal neu aufgesetzt; da man sich ja schon vor dem Baden gründlichst wäscht, ist das Wasser auch relativ sauber und für mehrere Personen gedacht. Und allen Hygiene-Fans unter uns kann ich ebenfalls nur sagen, dass man sich nach dem Bad wieder mit frischem Wasser abspült, sodass man auch nicht mit dem Schweiß vom Vorhergehendem Badegast die Dusche verläßt. Die Badehäuser sind in der Regel öffentlich, d.h. es kann jeder reinkommen und die Blicke auf den Duschnachbarn richten *schauder*. Hier im Ryokan ist die Modernisierung nicht stehen geblieben; so gab es auch ein Schloss, womit man das Bad abschließen kann.
Am nächsten morgen dann, wir schreiben den 17. Oktober, hab ich dann das erste Mal bewußt aus dem Ryokan rausgeschaut und entdeckte den wirklich wunderschönen Garten. Auch hier habe ich meine Kamera gezückt um euch ein Bild zu liefern (s.r.). Ich habe erst als ich zu Hause war und mir das Bild angeschaut habe festgestellt, dass die Kamera auf "Kunstlicht" eingestellt wurde. Daher hat das Bild einen etwas künstlichen Touch. Nichts dest trotz finde ich den Garten wirklich super. Der Teich wird auch von richtig riesigen Koi-Fischen behaust.
Der Freitag und der Samstag standen ganz im Zeichen von Sightseeing. Da die Marianne eine praktizierende Buddhistin ist (Anmerkung der Redaktion: >_<) hat sie vorgeschlagen, dass wir uns den Daigo-Tempel anschauen. Ich hatte, als ich sechs Monate in China war, schon so viele verschiedene Tempel angeschaut, dass ich eigentlich gar nicht mehr so große Lust habe Tempel zu besichtigen. Zwar hat jeder Tempel immer irgendwie seine Besonderheiten und Unterschiede zu anderen Tempeln, aber im Großen und Ganzen finde ich die meisten Buddhistischen Tempel doch so ähnlich, dass ich kein Freund des Tempelbesichtigens bin. Dennoch war der Tempel sehr schön und hatte einen riesigen Garten, wo ich mich auch gefreut habe, mal wieder an der frischen Luft zu laufen.
Am Abend haben wir dann Sukiyaki gegessen :) Sukiyaki ist hauchdünnes Fleisch mit verschiedenen Gemüse. Das wird dann alles in einer Brühe "angebraten" und wenn es dann gar ist nimmt man es mit dem Stäbchen heraus und zieht es nochmal kurz durch ein rohes Ei. In Japan sieht man das ja oft, dass zu verschiedenen Gerichten ein rohes Ei mitverspeist wird. Anfänglich fand ich das ja überhaupt nicht prickelnd, wobei ich natürlich sagen muss, dass man ja auch in Deutschland in einigen Süßspeisen rihes Eiweiß verwendet. Na ja nachdem ich mich daran gewöhnt habe, ist es auch wirklich lecker hihi.
Am Samstag bin ich dann alleine durch Kyoto gelaufen. Da ich mir nichts besonderes vorgenommen hatte und auch wenig Zeit hatte, bin ich einfach nur wahllos herumgelaufen und hab mir auch ein paar kleinere Gassen angeschaut. kyoto ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Gefiel mir wirklich sehr gut.
Ich bekam von Marianne noch den heißen Tipp, dass ich mir den Kyotoer Bahnhof genau anschauen sollte. Es gibt eine riesig große Treppen über ca. 20 Etagen glaub ich. Als ich da ankam, gab es noch ein Konzert von ein paar Mittelschülern (also das Konzert war nicht nur wegen mir veranstaltet worden :(), sodass die Treppe auch wirklich voll von Menschen war.
Wie man auch noch auf dem Bild erkennen kann, war das Wetter nicht schlecht. Ich glaub es waren irgendwas um die 25 Grad, was ja auch für Oktober immer noch sehr warm war.
Im Großen und Ganzen war ich wirklich sehr beeindruckt von Kyoto. Wenn es das nächste Mal wieder eine Geschäftsreise in eine so tolle Stadt geht, möchte ich wieder gerne dabei sein *g*.
Am Montag bekamen wir dann Verstärkung. Nao heißt die Gute, arbeitet seitdem bei uns im Office und ist zuständig für Marketing und Account.
Am Dienstag darauf war dann der große Workshop über Robotics. Dafür war ich eine ganze Stunde früher als sonst auf der Arbeit und habe den Saal mit der Sekräterin etc. eingerichtet. Ich war dann für die Technik im Saal verantwortlich, d.h. ich sollte darauf aufpassen, dass keine großen Schwierigkeiten mit dem Beamer etc. vorhanden waren. Eigentlich lief auch alles super, bis auf die Tatsache, dass ein Teilnehmer die ganze Zeit sehr nervös mit seinem Fuß war und das Kabel für den Beamer 2 Mal rausgerissen hatte. Beim ersten Mal bin ich noch mit dem zweiten beamer ausgerüstet nach vorne gelaufen; aber beim zweiten Mal hab ich den Mann nur böse angeschaut, während ich das Kabel wieder anbrachte. Der böse Blick vollbrachte auch Wunder und es verlief alles ruhig danach.
Am Abend gab es dann einen Empfang im Restaurant, das direkt neben unserem Büro liegt. Das Essen war viel, das Essen sah Deutsch aus, aber das Essen schmeckte nicht Deutsch lol. Aber dennoch schmeckte es sehr gut. Es ist nur ein wenig befremdlich, wenn man sich etwas in den Mund schiebt und dabei einen ganz anderen Geschmack erwartet hätte *g*.
Wir haben daraufhin dann unseren Chef mal gefragt, ob er in Tokio ein Restaurant kennt, wo man auch richtig Deutsch essen kann. Letzte Woche dann, hat er Nao und mich zum Deutsch essen eingeladen. Die Lokalität hieß "Bernd's Bar" und soll auch wirklich eine kleine Berühmtheit sein, wo sich immer sehr viele Deutsche treffen. Das Essen war auch nicht soooo teuer; sodass man für 1500 Yen eine riesige portion hat bestellen können.
Wenn ich schon den Yen anschreibe, so muss ich doch nochmal kurz meinen Frust und Ärger freien Lauf lassen. Anfangs war der Euro so stark, sodass ich pro Euro 170 Yen bekam. In der letzten Zeit ist der Euro aber so stark eingebrochen, dass ich sogar mit Tieftstwerten von 113 Yen/Euro leben musste. Also um 1/3 ist der Euro in relativ kurzer Zeit eingebrochen. Mittlererweile erholt er sich wieder (127 Yen), was natürlich kein vergleich zum Anfang ist.
Drastische Wechselkursschwankungen erfordern drastische Sparmaßnahmen: Letzte Woche hab ich zufällig die Madame vom Restaurant nebenan getroffen und wir haben etwas geredet. Sie meinte, wie schlimm das doch ist, dass ich mir jeden Tag was zu Essen kaufen muss. Die Frau kocht am Mittag für die Mitarbeiter des Restaurants, wobei die nur einen Beitrag von 150 Yen pro Mahlzeit zahlen müssen.
Am nächsten Tag stürmte sie dann in unser Büro rein und wollte erstmal mit der Sekräterin sprechen; daraufhin dann auch mit mir. Sie sagte, dass sie zwar ein deutsches Rstaurant habe, aber kein Deutsch kann. Daher wollte sie mich fragen, ob ich nicht nach der Arbeit kurz rüber zu ihr ins Restaurant kommen kann. Sie würde dann mit mir auf japanisch reden und wenn sie mal ein paar Sätze hat, würde Sie mich bitten diese ins Deutsche zu übersetzten. Dafür würde sie mir jeden Tag eine Lunchbox kostenlos zur Verfügung stellen. Da ich es etwas blöd fand, dass sie mir das Essen kostenlos zukommen lassen wollte habe ich ihr gesagt, dass ich ihr sehr gerne helfen würde, weil ich ja auch nebenbei mehr japanisch sprechen kann. Aber für das Essen werde ich selbstverständlich auch zahlen. Sind ja letzendlich auch nur 150 Yen. So billig kriegt man ja das Essen auch kaum, wenn man selber kocht.
Von daher krieg ich jetzt mittags was warmes und auch gesünderes Essen als vorher :).

Hui ist ja eigentlich schon ein ganz schön langer Beitrag geworden, aber ein Event möchte ich noch loswerden.
Letzte Woche veranstaltete das Goethe Institut etc. das Deutsche Filmfestival in Tokio. Gezeigt wurden relativ bekannte Filme dieses Jahres, unter anderem Krabat, Die Welle und Hanami. Ich war in "Krabat" drin. ich hatte mich ja anfangs schon geärgert gehabt. In der 6.ten Klasse haben wir Krabat gelesen und ich fand es immer sehr toll. Blöd war, dass der Kinofilm genau zu der Zeit in Deutschland anlief, wo ich in Japan bin. Von daher hab ich mir sehr gefreut auch hier die Chance (via Freikarte) den Film anzuschauen. Ich hatte kurz davor nochmal das Buch gelesen damit ich auch genau weiß wie die Geschichte war. Im nachhinein denke ich, dass ich das nicht hätte tun sollen, denn wie es ja so oft der Fall ist, sind die Verfilmungen i.d.R. nicht besser als das Buch. Zwar fand ich den Film immer noch super, aber es wurden mehrere Details im Film gezeigt, die nicht erklärt werden, sodass jemand, der das Buch nicht gelesen hatte, manchmal nicht weiß worum es geht.

Nach dem Film gab es dann für eingeladene Gäste dann noch ein Empfang. Ich war natürlich nicht auf der Gästeliste, da es irgendwie ein problem gab mit der Anmeldung. Aber ich hab einfach nur gesagt, dass ich vom Fraunhofer bin und wurde dann reingelassen. Das Goethe Institut und unser Büro befinden sich ja im gleichen Gebäude, sodass sich die beiden Chefs auch kennen und sich verstehen.
Neben dem wirklich sehr guten Essen waren auch mehrere Schauspieler von den oben genannten Filmen anwesend.
Ich hatte die dann alle einer nach dem anderen vor meiner Linse.
Hier auf dem Bild sehen wir die Schauspielerin von "Die Welle". Was mich auf dem Bild erstaunt ist, das ich hier wirklich so groß wirke :). In echt ist sie aber einfach nur klein und putzig, sodass ich etwas größer wirke.
Bilder habe ich auch noch mit anderen wie Robert Stadlober etc. Aber am meisten gefreut habe ich mich auf das Bild mit Jennifer Ulrich, sodass ich dann auch nur ein Bild online stellen werde.
Also das war wirklich ein sehr schöner Abend. *freu*
Auf dem Bild bin ich ja auch noch im Anzug. Ich wollte an und für sich ja ganz leger zum Film hingehen. Aber der Chef meinte, ich muss mich zwar nicht fein herausputzen, aber so ganz casual-style sollte es dann noch nicht sein. Daher hab ich einfach die Krawatte weggelassen ;)

So nun hab ich aber wirklich ne Menge geschrieben, und mein Gewissen davon erleichtert, dass ich den blog so lange nicht mehr aktualisiert habe.
Eigentlich habe ich ja noch ein Video vom Karaoke, wo ich etwas singe :D. Aber das würde hier noch den Rahmen sprengen :P, sodass ich mich nun dezent vor meinen Nintendo DS plaziere und eine Runde zocke :)

BABAAAAAAAAAAAI

Samstag, 11. Oktober 2008

S..LAMPEN überall

Huuuuuuuuuuui wieder geht eine Woche zu Ende.
Vor ca. 2 Wochen war der Namenstag vom Michael. Da die Kirche hier St. Michael heißt, wurde das Patroziniumsfest gefeiert, d.h. wir feiern den Tag unseres Erzengels. Da die Gemeinde, in der ich auch immer in Deutschland gehe, auch St. Michael heißt, war mir das nicht neu, dass es Ende September/Anfang Oktober gefeiert wird. Da die Kirche hier um einiges kleiner ist, wurde es auch im kleineren Stil gefeiert. Nach der Messe gab es deutschen Kuchen und japanisches Essen. Da man japanisches Essen überall hier bekommt, haben wir uns (Michael und Ich) den Bauch mit Käsekuchen vollgeschlagen. Eigentlich liegt es auch nicht in meiner Natur zu lästern, aber wenn ich ehrlich bin, schmeckt mir mein Käsekuchen besser. Und das sag ich, obwohl ich nur wenig Kuchen esse :o... aber da ich ja in Japan zwecks mangelnder technischer Austattung nicht backen kann, habe ich mich auch mit dem Kuchen zufrieden gegeben.
Bestimmt habe ich nach 7 Monaten verlernt zu Backen und werde euch nie wieder was backen können :( *heul*
Danach gingen wir nach Akasaka Mitsuke, welches ca 7 Minuten zu Fuß von meiner Arbeitsstelle entfernt war und haben Karaoke gesungen. Karaoke an und für sich ist sehr billig. Am Tag unter der Woche kostet es pro Stunde nur ca. 100 Yen. Da wir am Wochenende hingingen zahlten wir 200 Yen pro Stunde pro Person. Eigentlich recht günstig; aber es wird verlangt, dass man für den Aufenthalt mindestens 1 Getränk kauft, welches vom Preis her schon etwas angehoben wurde. Also ich sags euch: man wird hier echt an jeder Ecke irgendwie abgezockt -.-.
Aber das Singen war echt lustig und hat Spaß gemacht. Ich freu mich schon auf das nächste Mal Singen ;). Ich werde es für euch dann filmen und hier Online stellen. Freut euch schonmal darauf ;) es ist sicherlich etwas zu lachen höhö

Das Highlight dieser Woche bei der Arbeit war, dass der Chef in Bali ist ;). Ich find den Chef super. Er ist locker und sehr fair. Aber noch mehr mag ich ihn, wenn er nicht im Büro ist ;). Man kann dann halt immer seine Arbeit ohne Unterbrechung machen. Wenn der Chef aber nicht da ist, macht man auch nur das Nötigste, sodass es eine arbeitstechnisch relativ langweilige Woche war. Ich musste aber die Woche feststellen, dass das Arbeitsklima im Büro gar nicht so super ist wie ich anfangs angenommen hatte.
Bei uns gibt es die Säkretärin, die hier mit Ms. S abgekürzt wird, und die Frau, die Für die Literaturbeschaffung zuständig ist - sprich: Ms. I.
Ich fand beide eigentlich sehr nett. Da mein Schreibtisch sich direkt neben dem von Ms. S befindet, rede ich auch viel mehr mit ihr.
Dann eines Tages, kam Ms. S zu mir und meinte: "Ach Tuan-san, die Ms. I ist eine sooo schwierige Person, das sei schon immer so gewesen." Ausserdem sie sieht sich als Opfer an. Natürlich habe ich ihr geglaubt, weil ich mit Ms. S mehr Kontakt hatte und ihr deshalb mehr Vertrauen schenkte.
Neulich kam dann die Ms. I zu mir, und wollte mit mir reden. Sie hat dann mir einiges erklärt und meinte: "Tuan, sie dürfen sich nicht von Ms. S, reinlegen lassen. Sie ist eine sehr schwierige und hinterhältige Person etc."
Na ja und wenn man genau hinschaut, dann keifen sich die 2 Damen auch schon etwas an ;). Etwas subtil, aber man kann es erkennen *g*.
Aber da ich viel zu lieb bin und kein Integrant bin, versuche ich einfach beide zu besänftigen und verständnis zu zeigen ;). *stolz*

Aber wie schon erwähnt, war diese Woche nicht viel interessantes. Nächste Woche hingegen, werde ich dann nach Kyoto fahren. Dann werde ich wieder einiges von meiner Arbeit zu erzählen haben.

Heute war ich mit Michael in Shibuya. Der Grund dafür: ich wollte mich neu einkleiden, was eigentlich in Shibuya sehr gut geht, da dort sehr viele modische Geschäfte angesiedelt sind. Aber es war ehrlich gesagt ganz schlimm. Es tummelten sich mehrere zig oder hunderttausende von Menschen auf den Straßen, sodass man auch nur sehr langsam vorankam. Michael begann dann die Leute auf der Straße mit S...lampen zu bezeichnen (Anmerkung: Für verdrehte Tatsachen übernehme ich keine Haftung :P) worauf einige sich sogar umgedreht haben und zur Seite gegangen sind :). Wie man sieht muss man einigen nur freundlich zureden :P.
Am Ende noch 2 Bilder von meinem neuen Outfit. Ihr dürft gerne abstimmen wie ihr diese findet :)

Wie man sehen kann, hab ich versucht auf dem 2.ten Bild herumzulaufen, wie als wäre ich auf dem Laufsteg, ganz nach euren Wünschen aus vergangenen Umfragen.
Das Oberteil ist ein 3/4-Teil. Für alle die vielleicht an ein Bauchfreies Obteil gedacht haben, muss ich leider enttäuschen. Es sind nur die Ärmel HAHAHA ;)

BABAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAI ;)

Sonntag, 5. Oktober 2008

Trauer - Einsamkeit - Hilflosigkeit

Ach meine Lieben. Es wird Zeit wieder mal ein wöchentliches Update durchzuführen und es sei gesagt, dass es mir diesmal ganz besonders schwer fällt, über meine Trauer und meiner Einsamkeit zu berichten. Es ist ja nicht nur die Tatsache, dass ich hier alleine bin und nicht bei euch; NEIN - auch meinem Mitbewohner Gloomy (Anm. der Redaktion: wir berichteten) ist böses widerfahren worden. Letzte Woche erzählte ich noch voller "Freude" über meinen neuen Mitbewohner; doch als ich eines Tages von der Arbeit heimkam sah ich es passieren. Es ist wirklich zu schrecklich, dass man es nicht in Worte fassen kann. Daher habe ich ein Beweisfoto gemacht.

Als ich heimkam, lag Gloomy in meinem Bett und hatte sich den Pulsplüsch mit der Hotelrasierklinge aufgeschnitten :(. Ich war total entsetzt... ich wusste wirklich nicht was ich machen sollte in so einer Situation. Auf dem Weg zur Plüsch-OP strömten Tränen wie Wasser aus meinen nun versiegten Tränendrüsen. Doch der Plüsch-Doc schaffte das Unmögliche in einer Not-OP und nähte den Pulsplüsch wieder zu, wo er dann im nachhinein auch nicht mit der Federinfusion zögerte. In einem Augenblick des Bewusstseins, offenbarte mir Gloomy, dass er nicht damit leben wollte, dass es Leute gibt, die in abartig hässlich finden. Ich für meinen Teil konnte Gloomy nur beistehen und im zureden, wie viele von euch bei der Umfrage Gloomy süß finden.
Nach einigen Tagen galt Gloomy als geheilt. Auch von seiner deprimierten Stimmung war nicht mehr viel zu sehen, sodass ich heute in die Kirche gegangen bin, und ihn zu Hause alleine zurückließ. Als ich zurück kam, war das ein schwerer Schicksalsschlag für mich. Seht bitte selbst:

Ja es ist unglaublich aber wahr. Mit meinem Nintendo DS Aufladekabel hat es sich erhängt. Gloomy :(... an dieser Stelle möchte ich nciht mehr viel darüber reden, als lieber eine Schweigeminute einlegen. Dennoch sollte erwähnt werden - vor der Schweigeminute - dass ich alles Mögliche getan habe; was aber nicht geholfen hatte. Er ist von uns gegangen.
Das hier zeigt noch ein letztes Bild bevor es auf die ewige Reise geht. Dafür habe ich es wieder hübsch gemacht und mit etwas Make-up versehen. Ich kann nur sagen:

TSCHÜSS GLOOMY. WIR HABEN DICH IN DIESER KURZEN ZEIT LIEB GEWONNEN.

So nachdem diese Woche nicht so interessant war und ich daher eine unsinnige Episode aus Gloomys Leben präsentieren musste, erzähle ich euch kurz und knapp über die Woche.
Manchmal fragt man sich doch wirklich, ob die Welt einfach nur klein ist, oder ob es wirklich solche Zufälle gibt. Ich hatte mal einen Komillitonen, den ich hier mit Mr. B abkürze, der mit mir Japanologie studiert hatte. Dann ist er nach Düsseldorf umgezogen und wir hatten keinen Kontakt mehr gehabt. Ich wusste nur über andere, dass er seine japanische Freundin geheiratet hatte und dann nach Japan gezogen ist. Die Woche rief dann jemand bei uns auf der Arbeit an und wollte den Chef sprechen (wir telefonierten auf Englisch). Da dieser nicht im Haus war, hab ich ihn gebeten mir seine Telefonnummer und seinen Namen zu hinterlassen. Als ich den Namen hörte, bemerkte ich sofort, dass er ja eigentlich Deutscher sein müsste, womit wir uns die Quälereien auf Englisch erspart hatten und auf Deutsch weitergeredet haben. Zum Schluss fragte er mich noch wie ich denn heißen würde. Ich sagte Tuan und er erwiderte: Ach Servus Tuan, ich bin's der Bene (alias Mr. B). Also das nenn ich ja mal wirklich Zufall. Tokio ist so groß und dass ausgerechnet er anruft bei uns ist schon krass.
Ein weiteres: Auf der Weihnachtssinologenparty letztes Jahr, kam ich mit meinem damaligen Japanischlehrer Herr Sotomura darauf zu sprechen, dass ich beim Fraunhofer Representative Office in Japan ein Praktikum mache. Er war daraufhin total erfreut und meinte ich solle doch dann eine Frau in München, die er kennt in Kontakt treten. Na ja das hat sich dann wieder verlaufen. Neulich hab ich dann mit der Frau Hoffmann, Manager Asia bei der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft, telefoniert und wir kamen darauf, dass sie mal eine ehemalige Schülerin von Herrn Sotomura gewesen ist ;).
Also ich sags nur, die Welt ist klein.

Nächste Woche gibt es in Japan wieder einen Feiertag. Und zwar der Tag der Gymnastik. Gesetzlich wurde festgelegt, dass einige bewegliche Feiertage immer so gelegt werden müssen, dass sie nicht an ein Wochenende fallen. Optimal wäre Freitag oder Montag, um das Wochenende zu verlängern. Unsere Aushilfe, Frau Niino, sagte: Ja wenn die Japaner die deutsche Arbeitsmoral hätten, dann müsste diese Feiertagsregelung gar nicht gelten. Die Japaner würde ja zu viel arbeiten *g*...
Jetzt fehlte nur noch, dass sie mich anschaut und sagt wie faul ich doch sei haha.
Ansonsten gibt es hier für uns Europäer recht komische Feiertage. Also unsere Feiertage sind ja hauptsächlich christlich geprägte Feiertage, wobei die in Japan manchmal echt skurril sind höhö.

Am Freitag, wir schreiben den 3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit - gab es einen Empfang in der Deutschen Botschaft. Leider wurde ich als Praktikant natürlich nicht eingeladen, da wohl niemand über meine Existenz Bescheid weiß. Aber der Chef ist mit seiner Frau hingegangen und hat einen Babysitter für die kleine Julia gesucht. Ich war dann in der Nobelwohnung vom Chef, wo ich sagen muss dass das für Tokio schon gewaltig war. Es lag in Tokios Botschaftsviertel zwischen der Amerikanischen und der Syrischen Botschaft und war auch um die 100 m² groß. Also wenn man bedenkt, dass ich ja nicht im Botschaftsviertel wohne und schon so viel zahle, ist das auch nicht wenig, was er an Miete zahlen muss. Schon sehr krass. Julia ist immer noch so süß wir vor paar Tagen. Als sie gesehen hatte, dass die Eltern losgehen wollte, ist sie zur tür gerannt und hat sich alleine die Schuhe angezogen. Daraufhin meinte die Mutter: Nein Julia, du bleibst zu Hause und kriegst auch ein Stück Schokolade. Schwupps waren die Schuhe wieder ausgezogen und sie lief auf die Schokoladenbox zu. Ach das war echt einfach zu knuffig. Auch während des Abends war sie relativ brav. Man musste sie einfach von Stunde zu Stunde mit einem Stück Kinder Schoko Bons ködern und es lief alles perfekt. Einmal musste ich sie anschreien: Sie hat das Metallmaßband genommen, welches an den Seiten sehr scharfkantig war. Als sie es nicht loslassen wollte hab ich sie böse angeschaut und bin etwas lauter geworden. Sie hat dann losgelassen und etwas geweint bis ich sagte: Dafür kriegst du etwas Schokolade ;). Und dann war die Welt wieder in Ordnung *g*.
Wenn ich aber so im Nachhinein darüber nachdenke, muss ich schon sagen, dass es gemein von mir war; v.a. weil ich ja das böse Vorbild war, das selber kurz vorher mit dem Maßband rumgespielt hatte ;)...

Gestern am Samstag war ich dann in Omotesando. Das ist so eine Schiki-Miki-Einkaufsstraße mit Gucci, Chanel etc. Grund warum ich da war ist, dass das Geschäft "Kiddeyland" auf der Omotesando beheimatet ist. Da drin gab es viel Hello Kitty und ähnliche Stofftiere (ob Gloomy deswegen eifersüchtig war?), die ich für meine Schwester und Verwandten mal inspizieren sollte. Gekauft hatte ich mir eigentlich nichts. Danach wollte ich nach Shinjuku um meine Miete zu bezahlen. Für diese 3-4 Stationen wollte ich aber partout keinen Euro für die Bahn bezahlen, sodass ich mich entschloss zu laufen. Ich bin dann gestern insgesamt 3-4 Stunden durch Tokio gelaufen. Einige von euch werden stolz auf mich sein, dass ich auch ab und zu mal etwas Sport treibe hehe #_#.
Am Abend habe ich dann bei MOS Burger gespeist. MOS Burger ist das japanische Pendent zu McDonalds, d.h. es gibt dort auch Burger mit Pommes und einer Cola. Es ist auch gesünder und figurfreundlicher als McDonalds, weil es zum einen gesündere Saucen hat - v.a. aber weil die Portionen so mini waren, dass man den Burger mit zwei Happen verspeisen kann lol. Aber es war auf jeden Fall sehr lecker.

Am Ende möchte ich nur nochmal erwähnen, wie sehr ich mich über die vielen Kommentare gefreut habe ;). Keep it coming ;) ich werde auch versuchen eure Kommentare zu kommentieren. Also wenn ihr wissen wollt, ob ich was zu euren Kommentaren abgegeben habe, dann schaut einfach wieder mal nach.

Bis baaaaaaaaaaaaaaaaald ;)

Samstag, 27. September 2008

Mein neuer Mitbewohner - Gloomy

Halli Hallooooooooo...

schon wieder ist eine Woche vergangen. Diesmal stand die Geschäftsreise nach Nagoya im Mittelpunkt.
Aber wie immer werde ich chronologisch voranschreiten und die wichtigsten, lustigsten und interessantesten Ereignisse zusammenfassen.
Ich möchte mich natürlich an alle bedanken, die sich die Zeit genommen haben meinen Blog zu lesen und auch zu kommentieren. Mit den Kommentaren ist man gleich viel motivierter zu schreiben ;) *freu*

Ihr werdet es nicht glauben... aber ich habe einen neuen Mitbewohner. Nicht in der WG, sondern in meinem Zimmer, der Gloomy heißt. Als Beweis habe ich auch ein Foto gemacht. Es handelt sich um dieses absolut häßliche Stofftier.

Wie ich zu diesem mit Blut aus der Nase triefenden Stofftier kam? Es fing alles an, dass 2 Zimmer neben mir zwei Franzosen wohnten. Eines Tages traf ich einen auf dem Gang und fragte ihn auf Englisch, ob er neu hier ist, da ich ihn noch nie gesehen hatte. Er schrak auf, fuchtelte mit den Händen und meinte: No english.....
Ich war da schon etwas verdutzt und fragte: Nihongo?, was soviel bedeutete wie "Japanisch?". Auch da fuchtelte er wild mit den Händen, sodass ich wusste, dass er weder Englisch noch Japanisch sprach. Dann rannte zu seiner Zimmertür und meinte: With Friend... room... deux zero six. Als klar war, dass er Frnzose ist, haben wir uns dann ein bisschen auf Französisch unterhalten. Na ja danach haben wir weniger geredet, bis zum Dienstag letzter Woche. Die zwei Franzosen mussten zurück nach Frankreich und haben im Gang auf den Vermieter gewartet. Ich habe mich dann zu Ihnen gesellt und mit denen geredet. Auf einen der Taschen entdeckte ich "Gloomy". Ich war total schockiert. Sowas häßliches... "nasenblutiges"... kitschiges war an den Taschen der zwei befestigt. Als sie mich sahen, wie ich das Stück Stofftier anstarrte fragten die mich lieb lächelnd: ACH DAS IST DOCH SOO SÜÜÜß. nicht wahr? Ò_ó
Etwas anderes als ein verlogenes "ja" konnte ich in solch einer Situation auch leider nicht rausbringen. Als Sie dann die Schlüssel abgegeben haben und gehen wollten griff einer der Franzosen noch in seiner Tasche und holte ein weiteres Gloomy raus und schenkte es mir. Eigentlich total lieb... aber Gloomy.... *ratlos*
Wie findet ihr denn Gloomy? Findet ihr es ist süß? Oder schreckt euch sowas auch eher ab.

Na ja am Dienstag Abend bin ich dann nach Nagoya gefahren. Wir sind ungefähr 1 Stunde 40 Minuten gen Westen gefahren. Wie schon erwähnt waren wir diesmal in einem sehr guten Hotel. Die Lage war perfekt, da es sich ja 30 Stockwerke über dem Bahnhof befindet.

Die Zimmer waren geräumig, das Bett riesig, sauber etc. Das Highlight aber war nicht das Zimmer an und für sich, sondern das Bad mit der SUPER-DUPER-MEGA-ULTRA-KRASS-GEILEN Toilette.
Einige von euch, die schonmal in Japan waren, haben es vielleicht schon gesehen. Andere wiederrum haben eventuell mal einen Bericht darüber gelesen/gesehen. Die japanischen Toiletten sind sehr hochmodern, denn diese sind nicht nur vorgewärmt, sondern beinhalten auch noch eine Popo-Dusch-Funktion. Da ich wusste, dass ich diese Funktion niemals so gut in ein paar Zeilen fassen kann, habe ich sofort ein Video gemacht:

Also ich muss schon sagen, ich bin sehr positiv überrascht von den hochmodernen Toiletten. Also WOW... da kann man nur staunen haha.
Gleich am ersten Abend wurden wir vom Professor eingeladen. Das war auch etwas lustig. Wir waren in einem westlich angehauchtem Restaurant mit westlichem Essen. Der Michael (Dr. Popall) hat dann in der Speisekarte das Steak mit Pommes ausgesucht. Es sah auch ziemlich sättigend aus. Als das Essen dann ankam, war es doch eher eine kleine Portion. Ich glaube als ich damals 6 Jahre alt war, konnte ich schon 2,5 Portionen von diesem kleinen Schnitzel verdücken.
Aber wir haben dann weiter alles auf Spesen nachbestellt, sodass jeder auch satt wurde :).

Am Ende vom Hotelaufenthalt habe ich versucht mich wie ein richtig normaler Gast zu benehmen und somit alle Sachen in meinen Koffer verstaut (Duschcreme, Lotion etc.).
Es gab natürlich auch einen Grund, warum wir nach Nagoya gefahren sind. In der Stadt Yokkaichi, nahe Nagoya, gab es vom Würzburger Fraunhofer Institut eine Präsentation. Für diesen Zweck musste ein Showcase eingerichtet werden, der verschiedene Exponate zeigte. Diese Vitrinen musste ich einrichten, was aber echt schlimm war. Es hörte sich eigentlich so einfach an. Die Glasplatten mit Samt beidseitig bekleben und die Exponante aufstellen. Das Problem fing dann an, als ich bemerkt habe, dass das Teppichklebeband den Samt nicht kleben kann. Es ist immerzu verrutscht, bzw. fiel auf der Unterseite immer wieder ab. Da ich mich ja auch noch unter Zeitstress befand habe ich den Samt auch nur oben befestigt und die Exponate dann drauf gestellt. Letzendlich sah es aber dennoch sehr schick aus.

An diesem Tag habe ich selbstverständlich auch die Anzugschuhe getragen. Jedes Mal, wo ich diese Schuhe sah, taten mir die Füße schon weh. Diesmal aber, habe ich die Schuhe nicht zugebunden, sondern die Schnürsenkel gelockert und hab sie dann angezogen. Die waren immer noch etwas eng, haben aber wenigstens nicht auf den Fuß´gedrückt und gerieben, sodass ich diesmal keine Probleme habe :).
Eigentlich wollte ich am Mittwoch Abend, nach der Präsentation zurück nach Tokyo fahren, da ich ja am Tag darauf keine Firmenbesuche hatte. Der Chef hatte aber großzügigerweise gesagt. Na ja, wenn du möchtest kannst du ruhig noch ein Tag im Hotel bleiben und dir am Donnerstag Nagoya anschauen. Du hast ja auch schon immer mal mehr gearbeitet und hast ja schon einige Überstunden gesammelt.
Hach :D das ist Musik für meine Ohren ;). Tagelanges chatten und dann noch frei bekommen hihi... *scherz*
Ich hab mir dann also am Donnerstag Nagoya angeschaut. Ich wurde schon vorgewarnt, dass Nagoya hässlich ist, und ausser das Schloss nichts besonderes hat.
Dies kann ich bedauerlicherweise auch nur bestätigen. Die paar Meter um den Bahnhof mit seinen 2 riesigen Türmen etc. sind schon sehr schön. Aber der Rest hat wirklich nichts besonderes.
Am Freitag war ich dann wieder im Büro. 700 Flyer mussten verschickt werden. Eigentlich wollten wir eine Aushilfe einstellen. Aber da ich ja am Freitag nichts bestimmtes zu tun hatte, habe ich die Flyer + Einladungsschreiben in jeden Umschlag getan. Zugeklebt, Adressaufkleber drauf und noch eine Briefmarke. Boah das war echt Zeitaufwändig. Aber wenigstens ist das keine schwere Aufgabe. Ab und zu sehnt sich nämlich auch mein Kopf nach Entspannung :)

Wir haben seit Anfang dieser Woche 3 neue Pflanzen im Büro. Sind relativ groß und grün.
Leider kennt sich bei uns keiner mit Pflanzen gut aus... weder der Chef, noch die Sekräterin, noch ich. So waren sie am Freitag, wo ich wieder im Büro war, niciht mehr so ganz grün lol... ich denk da sollte mal Wasser rein :D... Ich glaube es wäre ein Wunder, wenn die Pflanzen noch den Zeitpunkt miterleben, wo ich mit dem Praktikum fertig bin haha.

So, nun gehts mal wieder auf Futtersuche ;). (Ihr denkt wohl ich esse ständig :o) was ja auch nicht so verkehrt ist haha

Sonntag, 21. September 2008

Es geht weiter...

Jaaaaaaaa nun geht es endlich weiter. Es gibt wieder so viel zu erzählen, dass ich gar nicht weiss, wo ich denn Anfang soll. Aber dennoch, irgendwo muss ich ja wohl anfangen.
Zuerst möchte ich euch über die neueste Funktion des Blogs berichten. Ich habe es jetzt so eingestellt, dass ihr nicht mehr registriert sein müsst, um Kommentare zu schreiben. Für all jene, die es noch nicht gesehen haben: Es befindet sich unter dem Beitrag. Einfach auf Kommentare klicken und mir was hinterlassen. Also ich hoffe doch diesmal, dass auch mal ein Kommentar von einigen kommt.
Ich erinnere mich noch, dass ich anfangs über die miese Masche der 100 Yen Shops berichtete. Paar Wochen später entdeckte ich das Pendant zum 100-Yen Shop mit dem Namen 99- Kyuu Kyuu. Kyuu bedeutet im Japanischen 9 - Kyuu Kyuu dementsprechend 99. Das ist ein Geschäft, wo alles nur 99 Yen kostet. Schon als ich den Namen sah packte mich die Skepsis und ich befürchtete wieder abgezockt zu werden. Dies war natürlich auch so; denn auf den Preis kam dann noch 5 Yen Steuer, sodass alles 104 Yen kostet. Aber das gute daran ist, dass auf dem Preisschild 2 Preise stehen. Den steuerfreien Betrag, und der Preis, den man letzendlich zu zahlen hat. Das ist doch schon mal, im Gegensatz zum 100-Yen Shop, ein großer Fortschritt, wo ich, nachdem ich den Kyuu Kyuu verlassen hatte, mir dachte: Hier werde ich noch öfter Geld lassen. Mittlerweile bin ich schon ein Stammkunde und bin schon fast "per Du" mit dem Verkäufer, bis auf die Tatsache, dass wir eigentlich nie reden :).

Die letzte Woche kamen aus Deutschland Studenten eines MBA Studienganges zu uns nach Tokio. Die Stundenten sind hauptsächlich Leute, die bereits ein Studium (Ingenieure etc) absolviert haben, denen aber noch die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse fehlen. Daher machen sie den MBA nach. Am Sonntag war dann das welcome dinner. Da der Chef noch in Deutschland war, wurde mir die Ehre zuteil, die Gruppe vom Hotel abzuholen und mit ihnen zu speisen. Für 30 Euro gab es mehrere Gänge (ich glaub 5-6) und dazu noch ein All-You-Can-Drink. Für die Teilnehmer war das All-You-Can-Drink super, denn man konnte Bier, Sake, Whiskey etc. alles mögliche an alkoholischen Getränken trinken. An Softdrinks gab es irgendwie nur Wasser und Soda. Cola führten die überhaupt nicht, und andere Getränke waren anscheinend keine Softdrinks. Na ja, also was das Trinken angeht war es für mich nicht so sehr befriedigend, aber ich habe mich dann mit Wasser zufrieden gegeben. Natürlich wurde bei meiner Portion trotzdem der volle Preis berechnet, was mir ja auch relativ egal war, da ich eingeladen wurde ;).
Am Montag, ein Feiertag in Japan, wurde ich dann zum Sumo-schauen eingeladen. Hier auf dem ersten Bild sehen wir, wie die Sumo-Ringer des West-Teams zur Zeremonie antreten.

Auf dem zweiten Bild sehen wir 2 Sumo-Ringer im Ring. Wenn mich nicht alles täuscht ist einer von denen (ich glaube der Linke) einer der zwei amtierenden Yokozunas.

Um ehrlich zu sein, Sumo war relativ langweilig. Ein Kampf dauert keine Minute. Wenn man Glück hat dann etwas über 30 Sekunden. Aber zwischen jedem Kampf muss man 1-3 Minuten warten, wo eine "kleine Show" veranstaltet wird. Diese war auch relativ langweilig, da es wirklich bei jedem Kämpfer die gleiche Show war.
Ich fand es schön, dass ich mal dabei sein durfte und zuschauen konnte. Aber ein zweites Mal muss ich mir das glaube ich nicht reinziehen.
Am Mittwoch waren wir dann in der Nachbarprovinz von Tokio - Ibaraki. Da haben wir zwei Firmen besucht. Zum einen AIST (größte japanische Forschungseinrichtung) und Bosch Rexroth. Die Teilnehmer waren alle sehr begeistert, v.a. weil diese ja alle Maschinenbau o.ä. studiert hatten. Ich hingegen, als Geisteswissenschaftler, hab mit den Maschinen und Produkten nicht so viel anfangen können.
Zu Firmenbesuchen muss ich in Anzug erscheinen. Ich hatte mir ja zuvor die Schuhe gekauft. Irgendwie rieben die aber erst nach etwas längerem Gehen sehr stark am Fuß, sodass ich mir die Füße blutih gelaufen habe. Es tat schon sehr weh :o... aber ich bin ja keine Memme lol. So habe ich den Schmerz über mich ergehen lassen. Nächste Woche, in Yokkaichi, muss ich die Schuhe wieder tragen *schluchz*
Letzten Donnerstag war ein sehr schöner und angenehmer Arbeitstag. Der Chef und seine Frau mussten zur Deutschehn Schule wegen einem Vortrag. Auf die Kürze hatten sie keinen Babysitter mehr gefunden, sodass die kleine Julia den Tag bei uns im Büro verbrachte. Julia ist ja, wie ich schon mal geschrieben hatte, ein Mischlingskind und sieht demnach auch wirklich SOOOOOO süß aus. *schmacht* Leider habe ich sie nicht so wirklich verstanden wenn sie geredet hatte, da sie ja erst 2 Jahre alt ist. Man wusste nie genau, welche Sprache sie gerade redet *g*. Sie nahm mich dann öfter an die Hand und lief mit mir durchs Büro. Hach es war ZUUU süüüß... Kinder sind ja echt sowas von knuffig. Ich vertrete ja sowieso die Meinung: Einmal Babysitter sein ist wunderbar und macht Spaß. Aber eigene Kinder zu haben ist mir echt zu anstrengend haha ;).
Das Wochenende habe ich mir sehr ruhig eingeplant. Es hieß, dass ein Taifun an diesem Wochenende auf Tokyo zukommt. Aber da es auch keine wirkliche Warnmeldung gab, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen eher kleineren Taifun handeln muss. Am Freitag nach der Arbeit ging es schon los. Relativ starker Regen mit ein Quäntchen Wind. Am Samstag hingegen war es ziemlich schön bevor es heute am Sonntag wirklich stark geregnet hatte.
Meine Theorie: Wir befanden uns den ganzen Samstag im Auge des Taifuns bevor er uns dann heute wieder mit Regenwetter beschert hatte.

Heute Nacht hat es ein starkes Erdbeben gegeben.. ich schlief gerade und wurde wach weil es schon sehr stark gerüttet hatte. Am nächsten Morgen wollte ich in den Nachrichten nachschauen, wie stark es denn war, und fand gar nichts zum Erdbeben. Ich hab das Gefühl, dass ich das Alles nur geträumt hatte. Und auch die Tatsache, dass ich im Traum das Gefühl hatte aufgewacht zu sein war echt realistisch ;). Aber da Tokio noch aussieht wie immer war es wohl doch nicht real hihi.

Noch eine kleine Sache, die mich eigentlich schon etwas aufregt hier. Damals in Deutschland, vor mehreren Jahren, bekam man in den Supermärkten die Plastiktüten wirklich überall nachgeschmissen und geschenkt. Irgendwann wurde dann eingeführt, dass die Plastiktüten an der Kasse paar Pfennige kosten sollen. Was haben wir uns damals aufgeregt.
Nun ja. In Japan kriegt man wirklich noch bei jedem Einkauf eine Plastiktüte dazu, wo der Einkauf verstaut wird. Mittlerweile ersticke ich fast an den vielen Papiertüten in meinem Zimmer. Es ist schon echt schlimm. Damals hatte ich mich zwar aufgeregt, aber heute bin ich froh, dass man nicht überall eine Plastiktüte bekommt. Der ganze Müll.... und die Umwelt... etc etc. :) hier besteht noch Handlungsbedarf meiner Meinung nach hihi ;)

So das wären so ein paar wichtigen und aktuelle Einblicke aus meinem Leben.
Bis demnächst.

P.S. Und ehe ich es vergesse, direkt unter diesen Zeilen einfach auf Kommentare klicken und rechts "Anonym" auswählen ;).

Samstag, 13. September 2008

Hotel

Heute gibt es mal wieder eine brandheiße Episode über mein Leben :).
Zuerst werde ich mich mal auf meine Umfrage beziehen:
Modeln: Also vielen lieben Dank dafür, dass ihr mich so ermutigt habt zu modeln. Ich verspreche euch, wenn ich irgendwelche Bilder von mir habe, werdet ihr die Allerersten sein, welche die Bilder als begutachten dürft. Ich räkel mich schon in meinem Zimmer und versuch irgendwelche Posen hinzubekommen :P. Aber machen wir uns nichts vor: Es ist bei mir noch verdammt viel Luft nach oben vorhanden :).

Zum entbrüsten: Der Mann von meiner Chefin im Zivildienst hat mir die Hintergründe des Wortes erklärt: Also das Wort würde es anscheinend nicht geben. Falls es dieses Wort doch gäbe, dann würde es wohl sowas bedeuten wie: Brust ab. Und so kannibalisch wollen wir ja nicht sein :o. Daher gibt es das Wort sich entrüsten.
Ich zitiere: Im Mittelalter, also in den Jahren zwischen 800 n. Chr. und etwa 1500 n. Chr. durften und mussten Ritter, alsoAngehörige der niederen Adels, Rüstungen tragen, wenn sie in den Krieg zogen oder ihre Ritterspiele austrugen. Eine Rüstung war eine Art schuss-sicherer Anzug aus Stahlblech. Gelang es jemandem, einem Ritter die Rüstung auszuziehen, war er entrüstet, also ohne Rüstung.
An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich für diese Info, und natürlich auch an all diejenigen, die mit "ja" abgestimmt haben, auch wenn sie wussten dass es das Wort nicht zu geben hat *gg*.

Ein paar Worte zum Wetter hier in Tokio: Nachdem jetzt schon ein paar mal Leute aus Deutschland sich über das Wetter beklagt haben, möchte ich auch gerne noch etwas Salz in die Wunden streuen. ACH DIE SOONNNNNE.. HERRLICH *schmacht*
Ne Scherz :). Das Wetter ist hier etwas launisch. ich kam ja am 13. August hier in Japan an. Normalerweise ist es um diese Zeit noch Hochsommer, d.h. es ist nicht nur unglaublich heiß, sondern auch sehr schwül. War auch so... jedenfalls die ersten 3 Tage. Danach hat es wirklich jeden Tag geregnet, sodass sich das Wetter auf 25~30 °C abgekühlt hatte. Es war also wirklich sehr schön angenehm. Nun war es wieder so, dass die Sonne die letzten Tage wieder geschienen hatte und es wurde wieder ca. 30° warm. 30° sind an und für sich kein Problem, aber wenn man direkt der Sonne ausgesetzt ist, fühlt man sich schon etwas..."schwitzig" :).
Und wenn die Sonne scheint, gibt es hier in Asien ein Phänomen, dass man in Deutschland an und für sich nicht so gewohnt ist. Wir kennen es ja alle, dass man im Freibad oder am Strand einen riesigen Strandschirm aufbaut, um nicht direkt der Sonne ausgesetzt zu sein. Da in Asien ja vieles in Mini-Format vorhanden ist, gibt es so einen "Strandschirm" auch zu mitnehmen. Im Japanischen heißt das dann 日傘 (higasa), zusammengesetzt aus dem Zeichen für Sonne und Schirm. Das Pendant also zu unserem Regenschirm, der Sonnenschirm. Der Schirm ist auch wirklich technologisch gesehen auf höchstem Niveau, denn er ist aus einem Stoff gemacht, der UV-Strahlen teilweise abblockt. Es gibt auch einen wichtigen Grund, warum es den Sonnenschirm gibt. Während viele Europäer versuchen sich in der Sonne zu bräunen, versuchen die Asiaten die Sonne eher zu meiden, um keinen dunklen Teint zu bekommen. Zum einen mag das natürlich an dem Schönheitsideal der Asiaten liegen. Meine Mutter dagegen hat eine viel plausibere Erklärung: Sie sagte, dass Asiaten, wenn sie sich lange in der Sonne aufhalten, eher so eine "kackbraune" Farbe bekämen. Europäer hingegen bekämen eine rosige Bräune, was auch wirklich sehr schön aussieht. Ich stimme dem voll und ganz zu :) Wie denkt ihr darüber ==> Umfrage :D

Kommen wir nun zu etwas ganz Traurigem :( Ich berichte nur ungern darüber, da mir jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke die Tränen in die Augen kommen. Das Hotel ist gestrichen worden.
Großtönig und glücklich erzählte ich letztens noch, dass das Hotel in Nagoya eines der besten sechs Hotels in Japan wäre, und ich mich freue. Diese Hoffnung wurde nun zerschmettert.
Der Plan sah eigentlich folgender Maßen aus:
23.9 (Feiertag in Japan) wäre ich nach Nagoya gefahren.
24.9 Firmenbesuch und am Nachmittag dann die Präsentation mit dem Professor etc.
Da der Raum für die Präsentation noch eingerichtet werden muss, wurde mir gesagt, ich soll nicht an dem Firmenbesuch teilnehmen, sondern ich kann ja auch an dem 24.9 direkt von Tokio zu dem Showroom fahren um diesen einzurichten.
An und für sich sehr traurig. Ich habe mir schon gedacht, dass es etwas nervig ist den Feiertag zu "arbeiten". Aber das Hotel hätte natürlich alles vollkommen kompensiert. Na ja... kann man nichts machen.
Jetzt kommen wir zu etwas wieder Fröhlichem, was ich auch gerne erzähle.
Heute morgen bekam ich eine Mail, dass noch Exponante für den Showroom aus Würzburg mitgenommen werden müssen. Und die werden mir in Nagoya gegeben. Somit wurde wieder bechschlossen, dass ich jetzt doch mit zum Hotel soll. Ach jaaaa.. das Leben steckt voller Überraschungen :). Und ich werde wohl wie es aussieht nichit nur einen Tag im Hotel verbringen, sondern ganze ZWEI. Ich bin ma, gespannt wie das ist. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr. *Kamera zück*

Ich habe mir neulich Schuhe für den Anzug gekauft. Und Anzug ist ein gutes Stichwort, denn ich habe euch gar nicht detailliert die Story erzählt.
Ich war in einem Laden, der "The Suit Company" hieß. Da ich nicht wusste, welchen Anzug ich nehmen sollte, wurde ich von einer lieben Angestellten bedient. Ich habe mich für einen Kompletten Anzug entschieden, d.h. Sakko und Hose. Das Blöde war, dass mir die Hose passte, aber der Sakko doch etwas zu groß war. Daraufhin hab ich es eine Nummer kleiner versucht und siehe da, der Sakko passte aber die Hose war nur schwer zu zubekommen. Meine Anfrage, man könnte doch den einen Sakko mit der anderen Hose kaufen, hat sie vehement abgelehnt. Aber sie bot mir an, dass man die enge Hose noch um 3 cm weiten könnte, was ja dann wieder gepasst hatte. Ich fand das super fair von ihr etc. bis sie irgendwann nebenbei gesagt hatte: Ach ja das macht dann noch 1500 Yen mehr. Ich war überrumpelt... mir war klar, dass man nichts kostenlos erhält. Aber da war ich schon etwas sprachlos. Na ja wir haben etwas diskutiert... bis mir dann der Satz in den Kopf kam: "BOAH... lieber nehm ich paar Kilo ab, als das ich DIR das GELD in den RACHEN schiebe. Damit spare ich mir das Geld FÜR die Hose UND für das Essen lol. Somit hab ich den Anzug so gekauft :). Und er passt auch. Es ist ja nicht so, als ob ich in Japan zunehme hehe. Ich habe die Hose auch gerade eben noch mal anprobiert. Sie passt auf jeden Fall schon viel besser als beim Kauf. Übers Abnehmen werd ich euch noch ein anderes Mal berichten. Aber soviel sei schon gesagt: ich hab hier glaub ich schon 1-3 Kilo abgenommen ohne etwas gemacht zu haben. Wie das geht, erfahrt ihr demnächst :).
Dann hab ich mir neulich Schuhe zum Anzug gekauft. Ich darf euch verkünden: Das sind die häßlichsten Schuhe überhaupt... also ihr könnt euch das nicht vorstellen. Aber die Japaner (männliche) tragen zum Anzug oft solche Schuhe die vorne sehr spitz zulaufen. Ich wollte die Schuhe vorne eher etwas rundlicher haben. Na ja dann gab es dieses eine Paar, total häßlich, aber wenigstens tragbar lol. Wenn es euch mal schlecht geht, schicke ich euch ein Bild von den Schuhen, damit ihr etwas zu lachen habt lol :).

Am Ende möchte ich darauf hinweisen, dass ich ja selber weiss, dass ich seltener neue Beiträge Online stelle. Aber dafür sind die Beiträge ja auch etwas länger geschrieben.
:) So ich werd mal wieder was zu Essen suchen. Ich freu mich über alle Kommentare.. sei es hier im Blog, oder per E-Mail oder auch Studivz etc.
SCHREIBT MIIIIIIIIIIIIIIIIIIR :)

Samstag, 6. September 2008

Ich bin dermaßen entbrüstet

Hui... heute kommt wieder ein Beitrag wo ich mich wirklich aufregen könnte.
Ich bin wirklich entbrüstet. (Zum Einen bin ich entbrüstet darüber, dass das Wort "sich entbrüsten" nicht im Duden vorzufinden ist.) Nach Rücksprache mit meinem Fast-Bruder Minh, der auch der Meinung ist, dass dieses Wort zu existieren habe, haben wir gedacht, dass wir einen Antrag stellen. Aus diesem Anlass werde ich meine Model-Umfrage vorzeitig beenden und mich an die Leserschaft wenden, mit der Frage ob ihr das Wort "sich entbrüsten" kennt.
Nachgeschaut habe ich auf der Online-Seite vom Duden.
Aber das ist noch nicht alles. Meine "Entbrüstetheit" (dieses Wort gibts wohl anscheinend auch nicht pöh) erstreckt sich noch weit mehr.
Nach meiner Drama-Action auf der Straße, wo ich darauf angesprochen wurde für unseriöse Bilder vor der Kamera zu stehen wurde dem "i" das i-Tüpfelchen drauf gesetzt.
Ich war heute wieder mal in Shinjuku (1. Tag) um meine Miete für den nächsten Monat zu bezahlen. Es ist kaum vorstellbar, aber nun bin ich schon seit über 3 Wochen hier. Ich lief danach dann noch etwas umher und bin dann in so einer Ecke angelangt, wo viele Bars und Kneipen aneinandergereiht sind. Es waren keine kleinen Bars sondern schon eher größere und noblere Bars, wie ich von außen sehen konnte. Auf jedenfall hat mich dann wieder !ein Herr! angesprochen. Ich hab ihn kurz angeschaut und konnte ihn wohl als einen Kellner einer dieser Bars identifizieren. Er fragte mich dann ob ich nicht etwas trinken wollte. Und ich dachte mir schon... öhm.. NEIN... aber dann redete er weiter und weiter. Ich verstand nicht alles was er gesagt hatte, aber er wollte, dass ich mit jemanden zusammen etwas trinken gehe. Ob mit ihm, seiner Frau oder irgendjemand anderen... ich war schockiert. Ich meine... HALLO? Das grenzt ja schon an Verführung Minderjähriger :o... und das war nichtmal im Lustviertel Tokios, sondern noch relativ Stadtzentrum. Der Herr meinte noch, dass ich doch Alkohol trinken sollte; was ich dann aber abgelehnt hatte.
Und da stellt sich doch die Frage: Tokio, größte Stadt der Welt. Man kann ja erwarten dass unter 33 Mio. Menschen genug normale sind, dass man nicht durchgehend auf Freaks trifft. Und wieso werd ich immer von den komischen Leuten angesprochen *entbrüstet*

Komm ich jetzt mal wieder zurück auf das Modeln. Nachdem ich ja das Angebot abgelehnt hatte, wollte ich heute wieder in diese Richtung gehen um nach Speis und Trank zu suchen. Da ich befürchtete, wieder von solchen "Scouts" angesprochen zu werden hab ich mir was tolles ausgedacht. Ich hab meine Kamera selber mitgenommen und hätte dann, wenn ich gefragt worden wäre ob ich modeln würde, meine Kamera rausgenommen, ihn aufgefordert vor der Kamera zu posen und im Bruce-Stil gesagt: Die Handetasche muss läbänddiiischh seeeeein.
Leider waren alle Modelscouts heute auf der anderen Straßenseite und ich kam so nicht zu meinem Vergnügen. Aber ich sags euch, beim nächsten Mal mach ich Bilder haha

Nun folgt eine lustige Szene aus dem Zug. Letzte Woche bin ich U-Bahn gefahren. In den Bahnen gibt es i.d.R. pro Abteil ein paar Priority Seats, die man älteren oder sonstig benachteiligten Personen überlassen sollte. Dort steht dann auch groß und Fett "OFF", was bedeutet, dass man sein Handy hier nicht nur lautlos stellen sollte, sondern ganz ausschalten muss.
Na ja das ist aber den meisten Japanern egal. Sowohl dass es ein Priority Seat ist, als auch dass man das Handy ausschalten sollte, d.h. auf diesen Sitzen sitzen auch junge und fitte Leute, inkl. ich. Und jeder der auf diesen Sitzen Platz nimmt holt sein Handy raus um die Zeit totzuschlagen. In der Regel stört das auch niemanden... bis zu jenem Tag. Der sogenannte Tag X. Eine ältere Frau setzte sich neben mir. Und in Windeseile holte sie einen Pass heraus und hielt jeder Person mit Handy den Pass vor die Nase, nahm dann ihre zwei Zeigefinger, machte ein Kreuz daraus und verzog a la "WEICHE BÖSER DÄMON" ihr Gesicht. Alle haben dann brav ihr Handy ausgemacht oder sind geflüchtet. Dann, paar Stationen bevor ich ausstieg, setzte sich ein weiterer junger Mann mit Handy neben ihr. Sie war total schockiert, lehnte sich so stark auf die andere Seite, wo ich saß, sodass ich fast dachte, dass sie mich umklammern wollte und holte wieder ihren Pass heraus. Der junge Mann gab sich dann geschlagen und ging fort.
Eigentlich kann ich ja verstehen, dass Leute, die z.b. ein Herzschrittmacher oder Hörgerät Probleme mit solchen Produkten haben. Aber ich frage mich, wieso mein Handy, welches an war, in meiner Tasche ihr keine Probleme bereitete...
Ich bekam auf jeden Fall während der Fahrt einen Anruf aufs Handy und habe mich aber nicht getraut ranzugehen. Wer weiß, vielleicht wäre ich dann auch noch verflucht worden ;).

Nun bin ich aber hocherfreut euch einige Bilder hochladen zu können.
Einige von euch wollten ja eine Visitenkarte von mir. Da ich nicht weiss wann ich euch eine übergeben kann, habe ich einfach mal 2 Bilder gemacht. Viel Spaß damit.



Und nun ist es offiziell. Lange rumgedruckst, kann ich es nicht mehr länger verbergen.
ICH BIN EIN ALIEN, und das ist gut so. Ihr könnt mir glauben, dieses Outing ist mir nicht leicht gefallen. Unten seht ihr das Bild; in der zweiten Zeile seht ihr dann den Schriftzug "Certificate of Alien Registration".
Für alle Nicht-Wissenden unter euch werde ich es einfach mal erzählen. Und zwar die ganzen Geschichten über Aliens und UFOs. Es wird ja wirklich seit Anbeginn der Menscheit gerätselt, ob es denn die Aliens nun wirklich gibt oder nicht bzw. was denn die fliegenden Untertassen denn jetzt eigentlich sind. Dazu habe ich meine ganz eigene Theorie, und ich muss sagen ich finde sie wirklich glaubhaft.
- Aliens existieren. Sie sind unter uns. Man soll nur mal nach unten auf meinen Ausweis schauen.
- Ufos sind von Aliens gesteuerte Flugobjekte. Somit ist jeder, der ein Alien mit Flugerlaubnis hat ein sogenannter UFO-Pilot.
Somit wäre nun das Mysterium über UFOs und Aliens gelöst. Und das war das Wort zum Wochenende hehe


Liebe Grüße

P.S. Das Bild sieht echt komisch aus... ich will wieder Passbilder wo man lachen darf *schniff*
P.S.S. Ich habe aus dem letzten Beiträge die Nummer rausgenommen. Es handelt sich ja um eine Online Nummer, die innerhalb paar Monate wieder gelöscht wird. Daher habe ich diese auch öffentlich bekanntgegeben. Aber viel länger muss diese auch nicht mehr online stehen. Wenn die jemand braucht, kann er sich ja melden.